Gerinnung & Flockung

Gerinnung & Flockung

Coagulation is crucial for creating flocs which may be separated by either settling, flotation, sand, cloth or disc filtration. Flocculation is essential for building strong flocs for efficient separation by either settling, flotation, sand, cloth or disc filtration.

Gerinnung & Flockung

Spot on Energie Eintrag

Die Einbringung der erforderlichen Energie sowohl für die Koagulation als auch für die Flockung ist entscheidend für die Bildung von Flocken, die stark genug für eine effiziente Trennung sind. Die anwendbaren GT-Werte hängen von den Flockenmerkmalen ab und bestimmen das endgültige Trennergebnis. Es werden sowohl mechanische als auch hydraulische Koagulations- und Flockungskonzepte angeboten.

Ausgezeichnete Flockenbildung

Die Flockenbildung ist ein empfindliches Gleichgewicht zwischen den Feststoffeigenschaften, der Dosierung von Chemikalien, den pH-Bedingungen, der Verweilzeit, dem Energieaufwand und den Flockungskonfigurationen.

Wenn alle Bedingungen erfüllt sind und die Koagulation und Flockung richtig ausgelegt sind, wird der nachgeschaltete Trennprozess funktionieren.

Hohe Leistung

Ob Sie die Druckentspannungsflotation (DAF), die Lamellensedimentation (TPS) oder die Medienfiltration einsetzen, die vorgeschaltete Konditionierung ist entscheidend für eine stabile und hohe Trennleistung. Wir berücksichtigen alle relevanten Prozessparameter, um die bestmöglichen Ergebnisse zu erzielen. Bei Bedarf können Versuche im Labor- oder Pilotmaßstab durchgeführt werden. 

Wie es funktioniert

Koagulation und Flockung erfolgen in aufeinanderfolgenden Schritten, die darauf abzielen, die Kräfte zu überwinden, die die suspendierten Feststoffe im zu behandelnden Wasser oder Abwasser stabilisieren. Der Koagulationsprozess ist ein schneller Prozess, der die Kräfte destabilisiert, die verhindern, dass die Partikel zusammenstoßen. Nach der Destabilisierung wird die Kollision der Teilchen ermöglicht. Kleine Flocken wachsen dann durch die Verwendung von Flockungsmitteln, die in die Flockungszonen dosiert werden, zu größeren Flocken heran, wobei ein angemessener Energieaufwand für das Rühren erforderlich ist. Diese größeren Flocken können nun durch Absetzen entfernt werden, wodurch sich die Trübung des Wassers verringert. Bei der Planung dieses Prozesses sollten mehrere entscheidende Parameter sorgfältig berücksichtigt werden. Die Auswahl der Koagulationsmittel (z. B. Primärsalze wie Eisen- und Aluminiumsalze) und Flockungsmittel (kationisch, anionisch). Die Verweilzeit, die Flockungskonfiguration (Pfropfenströmung, Anzahl der Kammern), der (abnehmende) Energieeintrag und die pH-Bedingungen.

Anwendungen

Koagulation und Flockung werden sowohl in der Wasser- als auch in der Abwasseraufbereitung eingesetzt. Bei der Wasseraufbereitung ist eine häufige Anwendung die Entfernung von Trübungen und Farbstoffen aus Oberflächengewässern. Je nach Trübungsgrad, Farbwerten und/oder organischen Stoffen wird sowohl eine zweistufige Koagulation - Flockung - Absetzung - Sandfiltration als auch eine direkte Filtration mit Inline-Koagulation angewandt. 

Bei der Abwasserbehandlung werden häufig Koagulierungsmittel eingesetzt, um sowohl (kolloidale) Feststoffe als auch Phosphor zu entfernen. Je nach verwendetem Koagulierungsmittel können die optimalen pH-Bedingungen je nach Hauptziel unterschiedlich sein.

Konfigurationen

Mechanisch

Die am häufigsten angewandte Koagulations- und Flockungsanlage basiert auf mechanischem Mischen und Rühren. Die Auslegung wird durch den Energieeintrag, ausgedrückt in GT-Werten, bestimmt. Eine Reihe von Flockungstanks mit Rührwerken, die mit abnehmender Energiezufuhr laufen, ermöglicht ein zunehmendes Flockenwachstum.

Hydraulisch

Bei konstanten Prozessströmen kann eine hydraulische Mischung und Flockung in Betracht gezogen werden. Der Verzicht auf mechanische Ausrüstung vereinfacht den Aufbau. Das Mischen kann nun mit einer Kaskadenanordnung durchgeführt werden. Die Flockung wird durch den Einsatz von Tauchkammern erreicht, die durch perforierte Leitbleche getrennt sind.

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