Effiziente Methode zur Entfernung von aromatischen Kohlenstoffen

Bei Bodensanierungen und Drainagen kann das Grundwasser mit mono- und polyzyklischen Kohlenwasserstoffen verunreinigt sein. Diese Bestandteile sind oft in Konzentrationen vorhanden, die eine weitere Verarbeitung nicht zulassen, es sei denn, das Wasser wird behandelt. Hierfür ist eine geeignete Lösung erforderlich.

Bei den bekannten Behandlungsmethoden wird Aktivkohle verwendet. Dies hat einen Nachteil: Nach der Sättigung muss die Kohle regeneriert werden oder sie wird entsorgt.

Der biologische Abbau in einem kontinuierlichen Filter mit beweglichem Bett wird erfolgreich eingesetzt, um sowohl mono- als auch polyzyklische Kohlenwasserstoffe in unschädliche Bestandteile umzuwandeln. Der für das Wachstum der Biomasse erforderliche Sauerstoff wird entweder durch reinen Sauerstoff oder durch Luft in das Filterbett eingebracht. Die Biomasse wächst auf der Oberseite der Sandkörner. Der kontinuierliche Waschprozess wird so gesteuert, dass die aktive Biomasse im System verbleiben kann. Daher liegt die äquivalente Schlammverweilzeit (SRT) deutlich über 10 Tagen.

Praktische Ergebnisse wurden mit monozyklischen Kohlenwasserstoffkonzentrationen im Feed im Bereich von 500 - 1.000 µg/l und polyzyklischen Kohlenwasserstoffkonzentrationen im Bereich von 40 - 80 µg/l erzielt. Im Filtrat werden Konzentrationen von typischerweise weniger als 5 µg/l gemessen. Diese Ergebnisse werden bei hydraulischen Verweilzeiten von nur 10 - 20 Minuten erzielt.

Das Verfahren erzeugt keine chemischen Abfälle. Der kontinuierliche Waschwasserstrom enthält die überschüssige Biomasse und die im Filter zurückgehaltenen Feststoffe. Diese können auf die übliche Weise behandelt werden.

Diese Lösung ermöglicht es unseren Kunden, das Abwasser entweder in Oberflächengewässer einzuleiten und damit die Genehmigungsauflagen zu erfüllen oder das Wasser im Rahmen eines Wasserwiederverwendungsprogramms zu nutzen.

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